Netzwerk-Osteoporose e.V.

Organisation für Patientenkompetenz
Aktualisiert am 26.01.2017

Forschung

Fachbeiträge

„Aktives Altern – Selbstbestimmung oder Leistungsdruck?“
In der gerontologischen Forschung treten Ressourcenorientierung und Empowermentstrategien in den Vordergrund und von den aktiven Älteren wird erwartet, dass sie ihr Leben selbstbestimmt und selbständig führen.Dabei kann jedoch aus der Freiheit, aktiv und selbstbestimmt altern zu dürfen, auch der verlängerte Leistungsdruck, aktiv und gesund altern zu müssen, werden …

Gedruckte Knochen auf der Hannover Messe 2015
Schicht um Schicht entsteht ein neuer Wirbelkörper im Drucker. Reintitan dient dafür als „Tinte“, der Originalwirbel als Vorlage. Denn der Wirbelkörper soll bei Patienten eingesetzt werden, deren bisher einzige Alternative festgeschraubte Metallimplantate sind, Implantate, Prothesen und Orthesen, die im 3-D-Drucker hergestellt werden, …

Bei Sodbrennen Medikamente überprüfen: Arzneimittel können mögliche Auslöser sein
Sodbrennen, Brennen im Rachen und saures Aufstoßen sind mögliche Anzeichen der sogenannten Refluxkrankheit. Mitunter verursachen oder verstärken bestimmte Medikamente den unangenehmen Übertritt von Säure aus dem Magen in die Speiseröhre …

Mehrt Calcitonin-Schachmatt den Knochenaufbau?
Calcitonin (CT) spielt für die Knochensynthese eine große Rolle: Bekannt war, dass CT den Knochenaufbau verhindert. Eine Inaktivierung des CT-Rezeptors führt nach neuen Erkenntnissen hingegen zu einem vermehrten Knochenaufbau …

Probleme beim Pillenschlucken? Die Technik macht´s
Studie des Universitätsklinikums Heidelberg zeigt erstmals: Zwei Tricks können das Einnehmen großer Tabletten oder Kapseln deutlich erleichtern …

Abrechnung: Hausärztliches Gespräch nicht mehr an lebensverändernde Krankheit gebunden
Demnach ist das problemorientierte ärztliche Gespräch ab Januar nicht mehr an eine lebensverändernde Krankheit gebunden …

Ebola-Impfstoff-Studie in Gabun gestartet
Wissenschaftler der Universität Tübingen erproben einen Ebola-Impfstoff an gesunden Probanden in Gabun. Heute werden die ersten Freiwilligen geimpft …

Akademischer Stellenwert der Hygiene zu gering
Die Hygiene muss einen größeren akademischen Stellenwert erhalten. Das hat die Direktorin des neuen Instituts für Hygiene/ Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Leipzig, Iris Chaberny, gefordert …

Allianz gegen Nichtübertragbare Krankheiten: Den Tsunami der chronischen Krankheiten stoppen
Übergewicht und Bewegungsmangel gehören zu den Hauptursachen für nicht übertragbare Krankheiten. Ob Bluthochdruck, Schlaganfall, Typ-2-Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen, sie stehen in direktem Zusammenhang mit diesen Risikofaktoren …

IQWiG begrüßt das WHO-Statement zur Offenlegung von Ergebnissen aus klinischen Studien
Studienregister und Veröffentlichungen grob unvollständig „Dass die WHO nun gegen diese fatalen Informationslücken vorgeht, findet unsere volle Zustimmung“, so Beate Wieseler, Leiterin des Ressorts Arzneimittelbewertung im IQWiG …

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie
Angehenden Ärzten die Fähigkeit vermitteln, Patienten verständlich über medizinische Risiken zu informieren. Selbst anerkannte wissenschaftliche Fachzeitschriften erklären den Nutzen einer medizinischen Maßnahme oft mit der Benennung irreführender, weil übertreibender relativer Kennzahlen...

Wenn die zelluläre Müllabfuhr gestört ist – MDC- und FMP-Forscher zum Knochenabbau
Haben Proteine ihre Aufgaben im Organismus erfüllt, werden sie abgebaut… Ist dieser Prozess gestört, können schwere Erkrankungen die Folge sein. Eine davon ist die Osteopetrose, …. Jetzt haben Dr. Stefanie Weinert und Prof. Thomas Jentsch … eine weitere Funktion … die entscheidend für den Knochenabbau ist …

Die innere Uhr besitzt ein metallenes Zahnrad
Zink reguliert den menschlichen Tagesrhythmus. Das haben Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammen mit Wissenschaftlern der Johannes Gutenberg-Universität Mainz herausgefunden …

Freiburger Forscher entwickeln neue Methode, Bluthochdruck langfristig und ohne Nebenwirkungen zu senken
Um Patientinnen und Patienten zu helfen, die mit Medikamenten nicht therapierbar sind, implantieren die Freiburger Forscher eine neu entwickelte Manschettenelektrode …

Zu Risiken und Nebenwirkungen: Nebeneffekt eines Osteoporose-Medikaments
Kieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler … haben herausgefunden, dass Frauen, die in der Post-Menopause mit Aminobisphosphonaten gegen Osteoporose behandelt werden, weniger Coenzym Q10 bilden und auch weniger Vitamin E im Blut haben.

Altersschwäche: enger Zusammenhang mit Stresshormonspiegeln
Altersschwäche wurde diagnostiziert, wenn drei oder mehr der folgenden Symptome vorlagen: Erschöpfung, körperliche Inaktivität, langsames Gehtempo, Muskelschwäche (verringerter Kraftgrad beim Faustschluss) oder Gewichtsverlust (mehr als fünf Kilogramm über die letzten sechs Monate).

Leben nach Brustkrebs: Übergewicht begünstigt Bluthochdruck, Untergewicht Osteoporose
Ob Brustkrebspatentinnen nach einer erfolgreichen Behandlung später an Bluthochdruck, Herzkreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose erkranken, hängt entscheidend von Gewicht, Alter und Art der medikamentösen Rückfalltherapie ab.

Cushing-Syndrom – Genmutation in Nebenniere führt zu Kortisol-Schock
Ausgangspunkt… war die genaue genetische Charakterisierung von gutartigen Nebennierentumoren, die Kortisol produzieren. Patienten, die von diesen Tumoren betroffen sind, nehmen an Gewicht zu, entwickeln eine Muskelschwäche, häufig eine Osteoporose, einen Diabetes und einen Bluthochdruck.

Erforschung muskuloskelettaler Krankheiten – Eröffnung des Cologne Center for Musculoskeletal Biomechanics
Zu den Volkskrankheiten mit hoher sozioökonomischer Relevanz zählen muskuloskelettale Erkrankungen, wie z.B. Osteoporose oder Osteoarthrose. Die Betroffenen leiden häufig unter starken Schmerzen, die zu sozialen, psychologischen und ökonomischen Belastungen mit substantiellen finanziellen Konsequenzen führen können.

Was den Krebs am Platz hält
Forscherinnen und Forscher der Universität Freiburg haben Schalter gefunden, die Darmkrebszellen umlegen, damit sie sich aus ihrem Zellverbund losreißen und in umgebendes Gewebe eindringen können. Dieses Auswandern ist der erste Schritt der Metastasierung.

Ingenieure und Mediziner der Uni Magdeburg entwickeln Sensoren zur Analyse von Gefäßablagerungen
Dieses interdisziplinäre Projekt, an dem Elektrotechniker, Medizintechniker, Physiker, Biologen und Mediziner zusammenarbeiten, wird von der TU Darmstadt koordiniert und federführend von den Universitäten Darmstadt, Frankfurt/Main, Magdeburg und Würzburg bearbeitet.

Neue Langzeitstudien-Daten zu Alkoholkonsum und Sterblichkeitsrisiko
Das Forscherteam unter Führung von Manuela Bergmann und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung publizierte seine Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift International Journal of Epidemiology (Bergmann et al., 2013; DOI: 10.1093/ije/dyt154).

Chronische Schmerzen: neue Medikamente gesucht
Chronische Schmerzen können bisher nur bei einer Minderheit der Patienten zufriedenstellend beseitigt werden... Die Europäische Union fördert deshalb zurzeit verstärkt Gemeinschaftsprojekte zur Schmerzforschung, darunter auch das Fünf-Jahres-Projekt „GLORIA“ (Sprecherin: Prof. Eija Kalso, Universität Helsinki).

Im Labor: UKE-Wissenschaftler entwickelt neue Methode zur Blutverdünnung ohne Blutungsrisiko
Die medikamentöse Blutverdünnung zur Gerinnungshemmung ist eine der wichtigsten medizinischen Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Durchblutungsstörungen. Jetzt konnten die Wissenschaftler mit dem Antikörper mit der Bezeichnung 3F7 erstmals einen Wirkstoff identifizieren und herstellen, der Blutgerinnsel (Thrombosen) verhindert, ohne dabei die Blutungsneigung zu erhöhen.

Simpler Milchzucker kann Leben retten
Ein deutsch-niederländisches Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern der Universität Münster konnte jetzt eine gefährliche und bislang kaum bekannte Stoffwechselkrankheit entschlüsseln. Eine Therapiemöglichkeit konnten die Forscher gleich mit etablieren und in die klinische Anwendung bringen – ein ebenso seltener wie außergewöhnlicher Forschungserfolg.

Deutsch-französisches Konsortium erforscht Osteoporose
Ein Verbund von deutschen und französischen Wissenschaftlern erforscht die Rolle epigenetischer Veränderungen bei Alterskrankheiten. „Wir sprechen von genetischer Veranlagung für Erkrankungen wie Osteoporose, Arthrose oder auch Arteriosklerose, selbst für Krebserkrankungen ist eine genetische Disposition möglich“, sagt Professor Franz Jakob.

Drucken