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Aktualisiert am 26.01.2017

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A

Absporption

das Aufnehmen von etwas in einen Körper, z.B. die Aufnahme von Flüssigkeit in den Boden, die Luft. Im übertragenen Sinn auch beanspruchen oder verbrauchen.

Aequivalent

gleichwertiger Ersatz oder Gegenwert

(1,25-Vitamin-D-3) aktives Vitamin D

in der Niere, siehe auch Vitamin D

Aktives Vitamin-D-Hormon

siehe Vitamin D; siehe auch Cholecalciferol;

Alkalische Phosphatase

Am Kalziumstoffwechsel beteiligtes Enzym der Leber

Allergen
Ein Stoff, der bei überempfindlichen Menschen Krankheits-Erscheinungen erzeugt.
1. Allergene, die über die Luft transportiert werden (auch Aeroallergene genannt) wie Pollen, Hausstaubmilben, Pilzsporen
2. Nahrungsmittelallergene, z.B. Mich, Ei, Fisch, Erdbeere, Tomate, Schokolade usw.
3. Kontaktallergene, z.B. Kosmetik, nickel- und chrom-haltiger Schmuck
Amenorrhoe
Ausbleiben der Menstruationsblutung
Aminobisphosphonat

sehr wirkstarke Bisphosphonate der neuen Generation die im Gesamtmolekül eine Stickstoff -( Amino) Gruppe eingebunden haben.

Anabolika

im Körper meist nachweisbares chem. Mittel zur Förderung des Eiweisaufbaues und damit der Muskelmasse im Körper. Wird im Sport verbotenerweise zur Leistungssteigerung eingesetzt.

Analgetika

Medikamente zur Schmerzbekämpfung

Anamnese

Medizinische Vorgeschichte, z.B. frühere Krankheiten, Operationen, Medikamenteneinnahme. Im Anamnese-gespräch mit der Patientin / dem Patienten sammelt der Arzt Informationen, durch die eine Krankheit festgestellt werden kann.

Anatomie

Lehre vom Aufbau (Grösse, Struktur) des Körpers (der Organe)

anatomisch

den Körperbau betreffend

Androgene

männliche Hormone

Andropause

Wechseljahre beim Mann

Anorexia Nervosa

Magersucht

Antirheumatika, nichtsteroidale ( NSAR)

zur Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen eingesetzte Medikament, die kein Kortison ) Steroide) enthalten

Aromatasehemmer

Das Enzym Aromatase bewirkt einen Schritt der Umwandlung von Androgenen (auch im Körper der Frau gebildete männliche Geschlechtshormone) in Östrogene in den Eierstöcken wie auch im Fettgewebe des Körpers. Die Medikamentengruppe der Aromatasehemmer behindert diesen Umwandlungsschritt und führt damit bei Frauen nach dem Klimakterium zu einer wirksamen Verminderung der Östrogene. Neuere Aromatasehemmer wirken besonders auch auf die im Tumor vorhandene Aromatase ein.

Ataxie

Bewegungsstörung ( siehe auch Koordination )

Arteriosklerose

Eine Verengung der Blutgefäße durch Ablagerung von Blutfetten und Kalk in den Arterien

Assessment

Rehabilitations Assessment: Klärung, Planung und Einleitung eines Maßnahmenkataloges zur schnellen und nachhaltigen beruflichen Wiedereingliederung 

Aut idem

„Aut idem“ heißt auf deutsch „oder das Gleiche“. Kreuzt der Arzt aut idem auf dem Rezept an, so darf kein anderes Medikament abgegeben werden, als das verordnete. Ohne das aut-idem-Kreuz darf ein anderes, aber wirkstoffgleiches Medikament abgegeben werden.

    

B

basal

Basis, zur Grundfläche gehörig

Basisdiagnostik

Für viele medizinische Erkrankungen gibt es eine Sammlung spezieller Untersuchungstechniken, die in der medizinischen Routine zur Erkennung (Diagnose) dieser Erkrankung angewendet werden und somit ein Fundament (Basis) für die Krankheitskennung bilden

Befundung

Die Beurteilung von medizinischen Messergebnissen durch spezialisiertes, medizinisches Personal wird Befundung genannt. Zum Beispiel wird ein Röntgen durch einen Röntgenfacharzt (Röntgenologen) „befundet“. Als Ergebnis (Befund) kann z.B. eine Erkrankung ausge-schlossen oder nachgewiesen werden.

Behandlung

meint eine Abfolge von Aktivitäten, die zum Umgang mit einem gesundheitlichen Problem oder einer Krankheit durchgeführt werden. Behandlungen können konventionell (herkömmlich) oder komplementär (alternativ) sein, und sie können Selbstbehandlung (d.h. Verhaltensweisen ohne professionelle Hilfe, mit denen sich jemand selbst helfen oder sein Befinden verbessern kann) und psychotherapeutische Verfahren beinhalten.

Behandlungsalternativen /Behandlungsverfahren

umschreiben den Bereich der möglichen Alternativen zum Umgang mit einer Erkrankung und umfassen Behandlungsmaßnahmen (wie unter „Behandlung“ aufgeführt) ebenso wie eine Nicht-Behandlung, d.h. das Unterlassen jeder direkten Aktivität oder der Verzicht auf jegliche Form von Behandlung. Die Alternative Nicht-Behandlung beinhaltet das Aufschieben einer Behandlung, das aufmerksame Abwarten (Kontrollieren, wie sich der Zustand ohne Behandlung entwickelt) und der ständige Verzicht auf eine Behandlung.

Behandlungsergebnisse

sind kurzfristige und langfristige Auswirkungen eines Behandlungsverfahrens und umfassen den Nutzen (Vorteil) und das Risiko (Nachteil) des Behandlungs-verfahrens.

Beweglichkeit, beweglich

bedeutet, daß man zu starken Änderungen der Stellung innerhalb eines Bewegungsablaufes fähigt ist

Bewegungsablauf

die Art und Weise in der eine Veränderung, eine Bewegung ( eines Körpers) vor sich geht ( abläuft ).

Bewegungsapparat 

( med.) Zusammenfassung von Knochen,Bändern,Gelenken und Skelettmuskeln

Biomarker

sind biologische natüröich vorkommende Moleküle, die bei einer Veränderung im Organismus sich in ihrer Konzentration ebenfalls verändern. Dies Veränderung kann man messen. (Rech Weichselbraun)

 
Biopsie

Gewebeentnahme (vgl. „Diagnostik“)

Bisphosphonate

Gruppe von Medikamenten, die zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt werden. Sie bremsen einen gesteigerten Knochenabbau und erzeugen somit einen Anstieg des Knochenmineralgehaltes.

 

BMD

Bone Mineral Density = Knochenmineraldichte

BMI

Body.Mass_Index, dieser errechnet sich aus dem Körpergewicht in kg geteilt durch das Quatrat der Körpergröße gleich m². Die Formel lautet: BMI = Körpergewicht = z.B. 65 Kg geteilt durch die Körperlänge im Quatrat ( z.B. Länge = 167 mal 167= 27889) gleich 65000 : 27889 = BMI 23,309

BWS/LWS

Brustwirbelsäule bzw.Lendenwirbelsäule

 

    C

Calcitonin

ein von der Schilddrüße gebildetes Hormon, das die Calciumfreisetzung aus dem Knochen hemmt.

Calciumbedarf

Tagesbedarf beim Menschen zwischen 1000 bis 1500 mg

Cerealien

siehe  Zerealien

Cholecalciferol

Vitamin D3,wird in der Haut durch Sonneneinstrahlung gebildet. und ist die Vorstufe des aktiven Vitamin - D - Hormons.

Compliance

interaktive Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient, d.h. 1. die Bereitschaft des Patienten Hinweise und Verordnungen des Arztes zu befolgen; 2. die Bereitschaft des behandelnden Arztes sich individuell auf den Patienten einzustellen und gemeinsam die Therapie zu wählen.

Computertomographie

Röntgenuntersuchungstechnik - Schichtaufnahmeverfahren- zur direkten Darstellung von Weichteilstrukturen

Coping

(engl.) mit etwas fertig werden, etwas belastendes mental verarbeiten. Im Deutschen meist als Bewältigung bezeichnete Auseinandersetzung mit belastenden Ereignissen oder Erlebnissen gebraucht.

Cortisol

ein Hormon der Nebennierenrinde (gemeinsam mit Cortison auch Steroidhormone genannt)

Cross-link-Telopeptide

beim Knochenabbau werden Kollagenbruchstücke (siehe auch Kollagen) frei und im Urin und Serum nachweisbar

Cushing-Syndrom - Cushing Krankheit

ist die Folge einer permanenten Kortisonüberproduktion (primär) oder (secundär) einer Langzeitbehandlung mit hohen Kortisongaben.

 

 

    D

DAXA-Knochendichtemessung

eine Röntgenmethode, die die Absorption eines Röntgenstrahles in verschiedene Skelettbereiche mißt und daraus die Dichte des Knochens errechnet.

Dehnung ( aus der Physiotherapie)

aktive Dehnung: „Beim aktiven Dehnen wird durch dosierten und kontrollierten Einsatz der eigenen Muskulatur der Muskel gestretcht. (siehe  Stretching)

passive Dehnung: Beim passiven Dehnen wird die endgültige Dehnstellung nicht nur mit Hilfe der entsprechenden Muskulatur erreicht, sondern auch durch den Einsatz von Kräften, die von außen einwirken  Beigel/Gruner/Gehrke (1993)

 

Dexamethason

synthetischer ( aus einfacheren Stoffen zusammengestztes, aufgebautes komplexeres Material) Kortisonabkömmling

Der persönliche Risiko-Wert

siehe auch T-Score 

Diagnostik

Strategien und Verfahren, die zur ärztlichen Untersuchung bei einer Gesundheitsstörung angewandt werden (z.B. Biopsie, Röntgenaufnahmen, Ultraschalluntersuchungen u.a.)

differentail-diagnostisch

ausschlussdiagnostisch

dynamisch

schwungvoll, lebendig, bewegt, ( Gensatz dazu = statisch ) aber auchim Sinne von  wach, aufgeschlossen, beweglich eingesetzt.

Dysbalance

Fehlfunktion

    E

Effizienz

Wirksamkeit, Wirkungsgrad

Eiweiß

Eiweißkörper, Proteine sind hochmolekulare, organische Naturstoffe aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff . Sie sind die Träger der lebenden Substanz und Bausteine aller Organismen. Sie werden als essentielle Nährstoffe mit der Nahrung aufgenommen.

Embolie

Verstopfung eines Blutgefäßes, meistens eine Arterie, durch in die Blutbahn geratene und mit dem Blutstrom verschleppte körpereigene oder fremde Substanzen.. Die Embolie kann aus Gas ( meist Luftbläschen), einem Blutgerinnsel (Thrombus, siehe auch Thrombose), einem Gewebepartikel ( Tumor-, Knochenmark- Fettzellen) oder Bakterien bestehen. Bei einer Lungenembolie wandert das Gerinnsel aus einer Beinvene über das Herz in eine, die Lunge versorgende Arterie und verstopft diese. Folgen können Atemnot,Brustschmerzen und schlimmstenfalls der plötzliche Td sein.

 

endogen

im Körper selbst entstehend, mit einer inneren Ursache, anlagebedingt

Endometrium

Gebämutterschleimhaut

Enzym

Enzyme sind Eiweißverbindungen, die die chemischen (Stoffwechsel-)Reaktionen im Organismus regulieren und beschleunigen. Sie benötigen für die regelrechte Funktion häufig Koenzyme, z.B. Vitamine. Das Funktionieren der Enzyme ist auch daran gebunden, dass sie einen festgelegten räumlichen Aufbau haben. Bei Enzym-defekten können die chemischen Zusammensetzung der Enzyme und/oder ihr räumlicher Aufbau gestört sein. Die Folgen können geringfügig sein, aber auch zur Störung wichtiger Stoffwechselschritte führen, so dass bestimmte Substanzen nicht aufgebaut oder abgebaut werden und sich Vor- oder Zwischenprodukte im Körper anreichern.

Erhaltungsdosis

die Menge und Konzentration einer Substanz / eines Medikamentes, die bei einer längerfristigen Behandlung eingenommen / verabreicht werden, um eine bestimmte erforderliche Konzentration der Substanz im Körper zu erhalten.

exogen

durch äußere Ursachen entstehend, umweltbedingt

Exposition

Einwirkung bestimmter äußerer Bedingungen bzw.das bestimmten äußeren Bedingungen (z.B. Kälte, Lärm, Staub, Strahlen, Allergene) Ausgesetztsein.

 extravertebral

nicht zur Wirbelsäule gehörig

Evidenz

Deutlichkeit, Klarheit.

    F

fakultativ

wahlfrei, unverbindlich

Feldenkrais-Methode

ist nach seinem Begründer Moshe´Feldenkrais ( 1904-1984) benannt und ist eine körperorientierte Lernmethode, bei der der Ausführende, der Übende, mehr über den eigenen Körper und seine Bewegungsmuster erfahren soll.

Flavonoide = Vitamin P Gruppe

pharmakologisch wirksame Gruppe von Natutstoffen als aromatische Verbindungen die Grundsubstanz vieler gelber Blütenstoffe.Flavonoide befinden sich in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Zitronen Nopal-Feigenkaktus, Weintrauben, Tee und der Kakaohaltge Schokolade. (dort: Epicatechin).

Fluor

nichtmetallisches, chemisches Element grünlichgelber Farbe. In der Natur eigentlich nur in Verbindungen vorkommend. Spurenelement der Nahrung.

Fluorid

Verbinung von Fluor mit einem Metall.

 

Fluoride

Gruppe von Medikamenten, die die Neubildung von Knochensubstanz anregen. Fluoride unterstützen den Aufbau der Knochen- und Zahnsubstanz, verhindert die Bildung von Zahnbelag und härtet den Zahnschmelz. Nur wenige Lebensmittel tragen zur Fluoridversorgung bei. Z.B. schwarzer Tee,Seefisch,Getreide,Fleisch, Leber und einige Mineralwässer.

flouridieren

etwas mit Fluor anreichern ( z.B. Trinkwasser, zur Kariesprophylaxe)

Fluorose

eine Erkrankung, die durch übermäßige Neubildung von Knochen gekennzeichnet ist. Sie wird durch eine stark erhöhte Fluoraufnahme hervorgerufen.

Folsäure = Vitamin B 2 Gruppe

Substanz aus der Gruppe der B 2 Vitamine, von großer Bedeutung für den Zellstoffwechsel. Befindet sich in vielen Lebensmitteln, wei z.B, grüne Pflanzenblätter, Leber, Hefe. Ist hitze- und lichtempfindlich. Fehlt sie  im Körper  so kommt es zur verzögerten Zellteilung und zu Störungen bei der Blutbildung.

 

funktionell

die spezifische Aufgabe (Funktion) eines Organs betreffend

Fraktur

Meist durch Sturz oder Krafteinwirkung verursachter Knochenbruch. Wenn der Knochen geschwächt ist, z.B. durch Osteoporose, und aus geringfügigem Anlass bricht, spricht man von pathologischen Frakturen.

    G

 Gegenanzeige

der Grund oder Umstand, der einer  normalerweise angezeigten ,ärztlichen Maßnahme entgegensteht. 

Gen

Erbanlage

Genetik

Lehre von der Vererbung von Erbanlagen

Genom

Gesamtheit aller Gene eines einfachen ( haploiden) Chromosomensatzes in einem Zellkerns.

generalisierte Osteoporose

Osteoporose fast aller Skelettbereiche

glucocorticoid-induzierte Osteoporose = Steriodosteoporose

durch Cortisonbehandlung hervorgerufene Osteoporose ( siehe auch Cushing-Syndrom) 

genetisch

erblich bedingt

genetische Disposition

die ererbte „Anfälligkeit“ einer Person, auf bestimmte (Umwelt-)Bedingungen in besonderer Weise - z.B. mit einer Erkrankung zu reagieren

Gestagene

Synthetische Hormone mit teilweise ähnlichen Eigenschaften wie das natürliche Gelbkörperhormon, das Progesteron = Schwangerschaftshormon, das der Entwicklung des Embryo dient.

    H

Habitus

Haltung, Aussehen; umgangssprachlich auch für Körperbeschaffenheit benutzt

Hormonrezeptor

Viele Abläufe im Organismus werden durch unterschiedliche Botenstoffe gesteuert. Damit diese Botenstoffe ihre Information übertragen können, müssen sie zur der Zelle, die sie bekommen soll, Kontakt aufnehmen. Das ist möglich durch die Rezeptoren, speziell geformte Andockstellen, über die nur der passende Überträgerstoff mit der Zelle in Kontakt treten kann. Botenstoffe können sehr unterschiedlicher Art sein, im Falle der Hormonrezeptoren beim Brustkrebs sind es die Hormone, die an die Rezeptoren anbinden. Sie bewirken einen Wachstumsreiz. Rezptoren lassen sich blockieren durch Substanzen, die zwar an die Andockstelle passen, aber z.B. nicht vollständig. Dadurch geht die Wirkung des richtigen Überträgerstoffes verloren, der Rezeptor ist besetzt wie ein Schlüsselloch durch den nicht passenden Schlüssel.

High-turnover

Erhöhter Knochenumsatz. Der Knochenabbau ist stätker als normal, der Anbau kann vermindert, normal oder leicht erhöht sein..

histologisch

das Gewebe betreffend , Histogenese =Gewebeentstehung, -bildung.

Hormon

Eine chemische Substanz, die in einem bestimmten Organ erzeugt und vom Blut in einen anderen Körperteil transportiert wird, wo sie eine spezielle Wirkung ausübt.

Hormonsubstitution

Hormonersatztherapie

HRT

Vor allem von Gynäkologen gebrauchte Abkürzung für „Hormonersatztherapie“. Zugrunde liegt der englische Begriff „hormon replacement therapy“. Gemeint ist die Behandlung von Frauen in oder nach den Wechseljahren, bei der die fehlenden Geschlechtshormone ersetzt werden.

Hyperkalziurie

übermäßige Kalziumausscheidung im Urin

    I

IGeL - Leistungen

Die Individuellen Gesundheits-Leistungen - IgeL- sind Leistungen, welche Ärzte ihren gesetzlich krankenversicherten Patienten gegen Selbstzahlung anbieten können. Sie reichen über das, vom Gestzgeber definierte Maß einer ausreichend und notwendigen Patientenversorgung  hinaus und sind daher von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht gedeckt. Die verschiedenen IGeL - Listen sind nicht verbindlich. Es können auch andere Leistungen als IgeL bezeichnet werden und Ärzte können Zusatzleistungen anbieten, ohne sie IGeL zu nennen. Auch nach Ansicht der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, bieten Ärzte zusätzliche Maßnahmen an, deren Nutzen häufig  ernsthaft zu hinterfragen sei. Gleichwohl gibt es auch medizinisch sinnvolle IGeL Leistungen. Darunter können im Einzelfall einige Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten fallen, wie z.B. die Suche nach dem Grünen Star ( Glaukom) oder, wie bis vor Kurzem noch, die Suche nach Hautkrebs. Diese Untersuchung ist nun von den gesetzlichen Krankenkassen nach jahrelangem gemeinsamen Bemühen von Patientenverbänden und der Ärztevertretungen als leistungsrelevante Vorsorgeuntersuchung anerkannt. Sollen solche Untersuchungen medizinisch sinnvoller  IGeL Leistungen dennoch durchgeführtb werden, ergeben sich daraus Leistungen, deren Kosten vom Patienten selbst zu tragen sind. Abrechnungsgrundlage dafür ist die Gebührenordnung für Ärzte.

Der Patient muß vor Erbringung der Leistung über Kosten und Nutzen aufgeklärt werden und muß derart beraten werden, daß er die Möglichkeit hat, sich frei zu entscheiden, ob er das Behandlungsangebot annimmt oder ausschlägt.

Meist legt der Arzt dem Patienten dann eine „Erklärung über die Inanspruchnahme individueller Gesundheitsleistungen“ zur Einverständniserklärung vor. Dies ist für beide Seiten, Arzt und Patient sinnvoll. 


Immunsystem

aus den prim. u. sek. lymphoiden ( lymphähnlichen) Organen aufgebautes Funktionssystem zur Abwehr fremder oder veränderter körpereigener Antigene und zur Aufrechterhalun der Duldung körpereigener Antigenstrukturen.Primäre lymphoide Organe sind das Knochenmark und der Thymus.; Lymphozyten sind in den sek. lymphoide Organen (Lymphknoten,Milz) und im zirkulierenden Blut und Lymphe verteilt.

 

Implantation

das Einpflanzen von natürlichem oder künstlichem Material in den Körper (z.B. Gelenk-, Gefäß- oder Herzklappenersatz, Herzschrittmacher)

Indikation

(Heil-)Anzeige: Grund oder Umstand, eine bestimmte (ärztliche) Maßnahme durchzuführen. Dabei muss stets der mögliche Nutzen und das Risiko für den Patieten abgewägt werden.

indizieren ( ärztlich indiziert)

einen zwingenden Grund anzeigend,  ( es liegt ein ärztlich diagnostizierter zwingender Gund vor, eine Maßnahme zu veranlassen.) 

Induzieren

vom Einzelnen auf das Ganze schließen, eine Gesetzmäßigkeit ableiten. Im med. Sinn = durch etwas anderes hervorgerufen.

Injektion

das relativ schnelle „Einspritzen“ einer Flüssigkeit (z.B. Medikament, Kontrastmittel, Impfstoffe) in den Körper mittels einer feinen Nadel (Kanüle).

injizieren

einspritzen.

interdisziplinär

verschiedene ( wissenschaftliche ) Bereiche betreffend. Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Mehrere Fachrichtungen tragen Ihr Wissen zu einem Thema zusammen.

Initialphase

Beginn, Startphase z.B. einer Behandlung

Inkontinenz

bei einer Harninkontinenz kann das Wasserlassen, bei einer Stuhlinkontinenz der Stuhlgang nicht mehr kontrolliert werden, so dass es zu einem ungewollten Abgang von Urin oder Stuhl kommen kann

Inspektion

ärztliche Untersuchung durch das fachgerechte Betrachten des Patienten /der Patientin bzw. einzelner Körperteile

Internist

Fachärztin/Facharzt für innere Innere Medizin. In der Inneren Medizin gibt es weiterhin besondere Fachgebiete, wie z.B Pulmonologie (Atmungsorganen), Kardiologie bzw. Angiologie (Herz und Kreislauf), Gastroenterologie, Hepatologie (Magen- Darmtrackt und Leber), Nephrologie und Urologie (Nieren u. ableitenden Harnwegen), Häma-tologie (Blut u. blutbildenden Organen), Endokrinologie (Stoffwechsel u. innerer Drüsen)

intravenöse Infusion

die Verabreichung einer Flüssigkeit (z.B. Kontrastmittel, Kochsalzlösung) in die Blutbahn. Dazu wird eine feine Nadel in ein zum Herz führendes Blutgefäß (Vene) gelegt und mit einem kleinen Schlauch verbunden. Die Flüssigkeit befindet sich zunächst in einem Flüssigkeits-behälter (Flasche) und fließt dann langsam über den Schlauch in die Blutbahn

intrinsisch

innerhalb, innerlich, endogen, im Körper entstehend

invasiv

die natürlichen Grenzen des Körpers (z.B. Hautoberfläche) verletzend; in den Körper eingreifend.

Invasivität

Verletzung der natürlichen Grenzen des Körpers (z.B. Hautoberfläche); Eingriff in den Körper; z.B. durch einen chirurgischen Eingriff (Operation)

Inzidenz

Anzahl derjenigen Personen, bei denen in einem zuvor festgelegten Zeitraum erstmals eine bestimmte Erkrankung diagnostiziert wird = Anzahl der Neu-erkrankungsfälle (z.B. in Deutschland erkranken pro Jahr so und soviel Personen neu an Osteoporose). Maß zur Charakterisierung des Krank-heitsgeschehens innerhalb einer bestimmten Population

Inzidenzrate

Ergebnisrate. Anzahl der Neuerkrankungen einer bestimmten Krankheit innerhalb einer bestimmten Risikopopulation (s.a.dort)

 

Ischiokrurale Muskulatur 

ein Teil der Oberschenkelmuskulatur siehe dazu auch Dr. H. Jastrow „Die Muskulatur des Menschen“ unter nachfolgendem Link. 

 

 

http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Vokabular/Muskeln-F3.html

isometrisch ( gr.-lat.)

längengleich, maßstabgerecht;  Isometrisches Training = Muskeltraining durch Anspannung ohne Bewegung, die Längenausdehnung des Muskels wird dabei nicht verändert ( bleibt längengleich)

 

    J

juvenil

jugendlch

    K

 

Kalzitonin

Hormon der Schilddrüse, das für den Einbau von Kalzium in die Knochen sorgt. Kalzitonin kann auch zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt werden; hier lindert es z.B. bei Wirbelkörperbrüchen auch die Knochenschmerzen.

Kalzitriol

Hormon des Calzium- und Phosphatstoffwechsels, aktivste Endstufe von Vitamin D3. Es fördert die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und trägt dadurch zur Regulierung des Kalziumstoffwechsels bei.

Kalzium

Mineral, das etwa 1,5% der Körpermasse ausmacht. Das meiste Kalzium ist in den Knochen eingelagert und sorgt dort für deren Stabilität. Die ausreichende Kalziumzufuhr ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose. Kalzium kann z.B. als Brausetablette eingenommen werden, wenn der Kalziumgehalt der Nahrung nicht ausreicht.

Kalziumbilanz

Kalziumhaushalt

Kernspintomographie

Auch Magnetresonanztomographie (MRT). Diese Unter-suchungsmethode ist mit dem computergestützten Schichtröntgen (Computertomographie) vergleichbar. Allerdings arbeitet die Kernspintomographie mit enem starken Magnetfeld und kurzen Radioimpulsen, auf die die Organe wie Radioantennen reagieren. Jeder Gewebetyp zeigt dabei ein besonderes Muster. Dadurch können Größe und Struktur von Organen in einer sehr hohen Auflösung beurteilt werden.

Kinästhesie

ist ein med. Begriff, der die Wahrnehmung von Bewegung, Körperverlagerungen und das Raum-Lage-Verhältnis bezeichnet. kinästhetisch = über die Bewegung und Muskelempfindung wahrnehmen.

Klimakterium

Wecheljahre der Frau, Übergangsphase ab dem Beginn unregelmässiger Blutungen bis zum dauerhaften Ausbleiben der Regelblutung. Also der Zeitraum, in dem die Eierstöcke ihre Funktion einstellen. In den Eierstöcken wird das Geschlechtshormon Östrogen produziert und es finden (regelmässige) Eisprünge statt. Diese Funktion lässt während des Klinakteriums nach. Diese Lebensphase geht mit einem erhöhten Osteoporoserisiko einher.

Knochenbiopsie

Entnahme von Knochenmaterial zum Zweck der histologischen Untersuchung.

Knochenmark (rotes)

In den flachen Knochen (Brustbein, Darmbeinkamm, Rippen, Schädelknochen), Hand- und Fußwurzelknochen und Wirbelkörpern befinden sich in einem Hohlraum-system, das von schmalen Knochenbälkchen durchzogen ist, die blutbildenden Zellen: rote Knochenmarkzellen.

Knochendichtemessung

röntgentechnisches Verfahren zur Messung des Knochenmineralgehaltes, um das Knochenbruchrisiko abzuschätzen.

Kollagen

wichtigster Eiweißkörper des Bindegewebes, ist wegen seiner fasrigen Struktur für die Elastizität der Knochen, Sehnen und Bänder verantwortlich.

Konsolidierung

Sicherung, Festigung - die Konsolidierung der Fraktur-; wird aber auch in der Wirtschaft im  Sinne von Zusammenlegung oder Vereinigung gebraucht.

komplex

verzweigt; vielschichtig

Kontraindikation
Koordination

im med. Sinn = das Zusammenspiel von beabsichtigten Bewegungen und den Muskeln. Koordinationsstörungen sind Bewegungsstörungen, auch Ataxie. 

Kortison

ein körpereigenes Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird, und ein synthetisch hergestelltes Medikament, das zur Behandlung von entzündlichen und allergischen Erkrankungen und von Hormonmangel-zuständen eingesetzt wird.

Kraft

1)  Physik: Jede Größe, die den Bewegungszustand eines Körpers verändert; 2) körperliche Kraft; 3) innerliche Kraft = auch Charakter ( -stärke); 4) von Kräften fallen = krank werden; 5) zu Kräften kommen, sich erholen, gesund werden;  

Kraniosakral ( Craniosacral) Therapie

eine alternativmedizinische Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat.  Es ist ein manuelles Verfahren, bei dem Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels und des Kreuzbeins ausgeführt werden.

Kryotherapie

Kältebehandlung soll helfen, Schmerzen zu lindern. Dabei werdenTemperaturen unter 0 Grad eingesetzt. Das Verfahren findet seine Anwendung bei Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden, bei Zerrungen und Prellungen und bei Überbeanspruchungen wie z.B. Sehnenscheidenentzündung oder Schleimbeutelentzündung.

Kyphose

Rundrücken; Witwenbuckel.

 

    L

Laborparameter

Laborwerte bei der Blut-und Serumanalyse

Laktase

Enzym der Dünndarmschleimhaut, das die Laktose ( ein Doppelzucker = Disacharid)  in Monosacharide(= Einfachzucker)  aufspaltet. Diese Einfachzucker können dann durch die Dünndarmschleimhaut aufgenommen werden.

Laktose

Milchzucker  = ein Disacharid, auch Doppelzucker.

Laktoseintoleranz

ein durch Laktosemalabsorption ( siehe dort) hervorgerufene Beschwerden wie z.B. Dürchfall, Übelkeit, Blähungen u.ä.

Laktosemalabsorption

ist ein temporärer oder permanenter Mangel an Laktase ( siehe dort) . Dieser verursacht die Unfähigkeit des Körpers, Milchzucker im Dünndarm zu resorbieren.(aufsaugen).Die unverdaute Laktose wird  im Dickdarm über den Stoffwechselvorgang der Gärung aufgespalten, was dann zu den Symptomen der Laktoseintoleranz (siehe dort) führt.

Lifetime (Lebenszeit) - Sportarten

eine in den Vereinigten Staaten entstandene Bezeichnung für die Sportarten, welche von allen Altersgruppen ausgeübt werden können. Wie z.B. Bogenschießen, Badminton, Golf, Schwimmen,Tanzen,Tischtennis, Wandern, evtl. Radfahren, Rudern 

 Leptin

Dieses Hormon hemmt die Aktivität der knochenaufbauenden Zellen und fördert somit die Osteoporose.

lokal

örtlich, auf ein Körperteil begrenzt

Lokalanästhesie

örtliche Betäubung

Lordose

Hohlausbiegung

Low-turnover

Verminderter Knochenumsatz. Der Knochenaufbau ist dabei stark vermindert, der Abbau normal oder leicht vermindert.

Leitlinien

Seit 2003 ( neu aufgelegt 2006) gibt es eine Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Osteoporose für Ärzte und Patienten. Diese bezieht sich auf den neuesten Stand der Wissenschaft

    M

Maitland-Therapie

gilt als Manuelle Therapie ( siehe dort ) und wurde von Geoffry D. Maitland, Australien, in den 50 er Jahren des vergangenen Jhd. entwickelt. Die Besoderheit dieses Konzeptes liegt in der Verknüpfung von absolut individueller und angepasster Befundung und Behandlung des Patienten mit eigenen klinischen Erfahrungen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ( Quelle: Selbstdefinition von Deutscher Verband für Manuelle Therapie ) Matitland Konzept) e.V.

malgine

bösartig

Malignom

ungenaue Bezeichnung für eine bösartige Geschwulst

Manifeste Osteoporose

T-Score -2,5 oder kleiner mit gleichzeitigem Vorliegen vertebraler (siehe dort) oder extravertebraler ( siehe dort) Frakturen

Manuelle Medizin

wörtlich: Heilbehandlung mit den Händen Manuelle Therapie ist eine Jahrtausende alte Therapieform. Der behandelnde Arzt hat neben der manuellen Diagnostik und Therapie auch die Aufgabe der Einleitung und Koordination der evtl. notwendigen multiprofessionellen Behandlung wie z. B. durch Physiotherapeuten und auch Sporttherapeuten.


Marker

Biologische (Markierungs-)Substanz, deren Vorhanden-sein, Auftreten bzw. (vermehrtes) Vorkommen in Geweben oder Körperflüssigkeiten auf einen Krankheitszustand hindeuten kann (z.B. Tumormarker)

MDK

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist der sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Der MDK ist eine Gemeinschaftseinrichtung der gesetzlichen Krankenkassen und in jedem Bundesland als eigenständige Arbeitsgemeinschaft organisiert. 

Menarche

Zeitpunkt des Auftretens der ersten Menstruation ( ca. um das 13. Lebensjahr ).

Menopause

Zeitpunkt der letzten spontanen Regelblutung (Menstruation), der ein Jahr lang keine weitere, von den Eierstöcken hormonell gesteuerte Blutung der Gebärmutterschleimhaut mehr folgt.

Prämenopause: Abschnitt des Klimakterums (s.o.) vor der Menopause mit unregelmässiger Menstruation.

Postmenopause: Lebensabschnitt der Frau, der sich dem Klimakterium (siehe dort.) anschliesst. Er beginnt ein Jahr nach der Menopause und endet mit dem Eintritt in das Senium.( sieh dort)

Metabolit

Stoffwechselwirksame Substanz, deren Anwesenheit für den normalen Ablauf der Stoffwechselprozesse unentberlich ist. ( z.B. Enzyme, Hormone, Vitamine)

Mikroarchitektur

Feinstruktur

Mineralisieren

Einbau von Mineralstoffen in Körpergewebe.

Mineralstoffe

Anorganische Elemente, Salze, die zum Aufbau des lebenden Organismus lebensnotwendig, essentiell sind, z.B. Kalzium, Natrium, Phosphor.

mobilis

lat. beweglich

mobilisieren

1) beweglich machen. 2) beweglich, ortsungebunden, 3)unternehmenslustik, 4) jem. mobil machen = umgangsspr. jemanden antreiben

Mobilität

1) Bereitschaft zur Beweglichkeit ( Wohnsitz, Arbeitsplatz ) 2) auch im Sinne geistiger Beweglichkeit

Mobilisierung, Mobilisation

das Beweglichmachen eines Gelenkes, eines Patienten

Monitoring

ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Arten der direkten, unmittelbaren und systematischen Erfassung, auch Beobachtung oder Überwachung eines Prozessablaufes mit technischen Hilfsmitteln.

Sinn dieses Verfahrens ist es, bei einem beobachteten Prozessablauf dann steuend einzugreifen, wenn dieser nicht den gewünschten Verlauf nimmt.

Morbidität

Krankheitshäufigkeit

morphologisch

Gestalt und Aufbau des Organismuß betreffend.

multipel

mehrfach, z.B. multiple Allergie: Allergie gegen viele unter-schiedliche Substanzen

muskulöse Dysbalancen

Muskelfehlfunktionen

    N

NSAR

nicht-steroidale Antirheumatika , nicht cortisonähnliche Medikamente mit entzündungshemmender Wirkung .

 

neurologisch

die Nerven betreffend. Der Begriff „neurologisch“ bezieht sich auf alle Nerven und Nervenverbindungen im Körper, also vor allem im Gehirn, im Rückenmark, in den Sinnesorganen, in den Muskeln, in den inneren Organen und in der Haut.

Nebenschilddrüse

auch Epithelkörperchen genannt, ca. linsengroß, an der Rückseite der beiden Schilddrüsenlappen die Anzahl kann variieren.Sie produzieren das Parathormon oder Nebenschilddrüsenhormon, das zur Aufrechterhaltung eines konstanten Kalziumspiegels notwendig ist. Bei Überfunktion kann es zur Knochenerosion und Steinbildung in den Harnwegen kommen.

Nikotinabusus

Nikotinmissbrauch

    O

 

Oberschenkelhalsfraktur

Bruch des Oberschenkels an seinem oberen Ende

Orthese

Speziell angepasstes Korsett zur Stabilisierung der Wirbelsäule

Östrogen

Weibliches Geschlechtshormon, das „nebenbei“ den Knochen vor Substanzverlust (Abbau) schützt.

Osteoarthrose

Osteoarthrose ist eine Gelenkerkrankung, bei der sich die Gelenkknorpel aus unterschiedlichen Ursachen zurückbilden. Dadurch werden Gelenkbewegungen schmerzhaft. Zudem wird die Beweglichkeit der Gelenke mit fortschreitender Erkrankung vermindert (Endstadium: völlige Versteifung des betroffenen Gelenkes).

Osteocalcin

Knocheneiweiß, wird von den Osteoplasten gebildet; kann im Blut als Marker für die Knochenneubildung bestimmt werden

Osteodensitrometrie

übersetzt: Knochendichtemessung. Bestimmung der Knochendichtze mittels bildgebender Verfahren. Sie kann röntgenologisch (DXA, das ist Abkürzung für „duale Röntgenabsorptiometrie", oder mittels quantitativer Computertomographie) erfolgen. Die DXA geht mit einer geringeren Strahenbelastung einher als die Computertomographie. Neuerdings werden auch Kernspinuntersuchungen oder quantitative Ultraschall-untersuchungen eingesetzt. Als anerkanntestes Verfahren gilt die DXA. Gemessen wird am Oberschenkelknochen, an der Lendenwirbelsäule oder am Unterarm (Speiche). Eine Osteoporose wird diagnostiziert, wenn der gemessene Wert den Durchschnittswert eines Gleichaltrigen um mehr als einen bestimmten Betrag unterschreitet. Der Vergleich mit dem jungen Menschen wird als „T-Wert“ der mit Gleichaltrigen als „Z-Wert“ angegeben.

Osteomalazie

durch mangelhafte Mineralisation der Knochensubstanz hervorgerufene Knochenerweichung beim Erwachsenen als Folge eines Minderangebotes von Kalzium, verursacht durch Mangel an Vitamin D.

Osteopenie

Von Osteopenie (Knocharmut) wird gesprochen, wenn die Knochendichte in begrenztem Ausmaß vermindert ist, jedoch nicht so stark, dass man dies schon als Krankheit bezeichnen würde.

Osteoporose

Schwund der knöchernen Gerüstsubstanz ; Abnahme der Knochensubstanz, die Knochen wrden brüchig und porös.

Osteosynthese

Unter Osteosynthese versteht man die operative Verbindung von Knochenteilen durch Verschrauben, Nageln oder Plattenanlagerung.

Osteoblast

Knochenzellen, welche Knochen aufbauen.

Osteoklast

Knochenzellen, die Knochen abbauen.

Oszillation, oszillierend

( lat. = schaukeln) ist eine Bezeichnung für sich regelmäßig und gleichförmig wiederholende, mechanische Schwingungen. In der physikalischen Medizin-  durch elektrische Impulsgeber initiierter Bewegungsanstoß. 

OTC

ist eine Abkürzung und kommt aus dem Englischen und bedeutet: over the counter = über den Tresen ( der Apotheke). Damit sind Medikamente gemeint, die zwar apotheken-, aber nicht verschreibungspflichtig sind. Somit auch ohne Rezept des Arztes von jedermann gekauft werden können.

Oxalsäure

organische Säure, die mit der Nahrung aufgenommen und über die Niere ausgeschieden wird, kann in Verbindung mit Kalzium unlösliche Kalziumoxalatsteine in der Niere oder Blase verursachen. Das aufgenommene Kalzium steht damit dem Knochen nicht zur Verfügung.

    P

Parathormon

Das Hormon der Nebenschilddrüse. Das Parathormon erhöht den Kalziumgehalt im Blut durch Abbau des Kalksalzes im Knochen und vermindert den Phosphatgehalt im Blut durch Ausscheidung von Phosphat im Urin. Es stimuliert die Synthese von stoffwechslaktivem Vitamin D.

Peak-bone-mass

maximale Knochenmasse

Peloide

anorganische und organische Verwitterungsprodukte ,mit starker Wärmehaltung, langsamer Wärmeabgabe, Plastizität (Formbarkeit) und großer Ionenaustauschoberfläche für Bäder, Packungen u.ä.. ( Moorböder, Fango usw.)

Periost

Knochenhaut

Phosphor

chemisches Element, kommt in der Natur nur in Verbindungen vor. Es muß mit der Nahrung aufgenommen werden. Es ist wichtig für Zahn- und Knochenaufbau. Es ist Energielieferant für den Zellstoffwechsel.

Physikalische Therapie

Behandlung einer Kramkheit ohne Medikamente mit physikalischen Methoden, wie Wärme, Kälte, Schallwellen, elektrische Ströme

Physiohterapie

umfasst die Methoden der Krankengymnastik und der physikalischen Therapie.

Plasmozytom

Tumor der sogenannten Plasmazellen vor allem im Knochenmark. Dadurch wird der Knochen an vielen Stellen „angefressen", vor allem an der Wirbelsäule, an den Rippen, am Brustbein und am Schädel.

PNF = Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

ist eine funktionelle Behandlung über Druck, Dehnung, Entspannung und Streckung auf die Druck- und Dehnungsrezeptoren ( Proprozeptoren )in den Muskeln im Rahmen der Physiotherapie. Es werden dabei komplexe Bewegungsabläufe geübt die in ihrer Effektifität verbessert werden sollen. Dadurch wird die funktionelle Einheit von Nerven und Muskeln über äußere und innere Reize gefördert. Es wird damit versucht, gestörte Bewegungsabläufe zu normalisieren. Diese Abläufe werden in einer bestimmten Reihenfolge durchgeführt. Das Behandlungsziel ist die Koordinierung ( siehe dort ) und der ökonomische Einsatz der Bewegungsabläufe. 

 

postmenopausale Osteoporose

auch postklimakterische O., Osteoporoseform, die nach den Wechseljahren einsetzt ( ca. im Alter vom 50. bis 70. Lebensjahr)

primäre Osteoporose

Osteoporoseerkrankung, die nicht auf eine andere körperliche Erkrankung zurückgeführt werden kann.

Progesteron

weibliches Geschlechtshormon, auch Gelbkörperhormon, wird hauptsächlich in den Eierstöcken produziert, kleinere Mengen auch in der Nebennieren und Hoden.

Prämenopause

Abschnitt des Klimakteriums vor der Menopause mit unregelmäßiger Menstruation

Prävalenz

Anzahl der Erkrankungsfälle einer bestimmten Erkrankung, d.h. Gesamtheit aller Erkrankungsfälle zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. Ende 2001 gab es insgesamt so und soviel Osteoporosepatienten in Deutschland).

Prävention

Vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Erkrankungen

Prävention, Primäre ( Primärprävention)

Vorbeugende Maßnahme vor Eintritt der Erkrankung. Sie richtet sich also an Gesunde.

Prävention, Sekundäre (Sekundärprävention)

Maßnahme die sich an Erkrankte im Frühstadium der Erkrankung wendet. Das Ziel dabei ist, das Fortschreiten einer Erkrankung zu verlangsamen oder zu verhindern. Man will somit der Entwicklung einer chronischen Krankheit  vorzubeugen.

Prävention, Tertiäre ( Tertiärprävention)

Darunter versteht man Maßnahmen, welche sich an Chronisch Kranke Menschen wenden. Auch an Patienten in der Rehabilitation . Damit sollen Folgeschäden einer Krankheit gemindert werden und vor Rückfällen geschützt werden.

 

Prognose

Voraussicht auf den Krankheitsverlauf, Heilungsaussicht

Progression

Fortschreiten von Krankheitsverläufen´

Prophylaxe

vorbeugender Gesundheitsschutz

Periphere Frakturen

Knochenbrüche am Oberschenkel, Unterarm, Handgelenk

Pyrophosphat

= Diphosphorsäure = Bestandteil vieler Naturstoffe

    Q

Quermassage

Bei Schmerzzuständen an der Muskulatur wird durch tiefe Quermassage mit Querdehnung und Längsdehnung die Spannung des Muskels herabgesetzt und eine Schmerzlinderung erreicht.

    R

Rachitis

Knochenerweichung, die auf eine Störung des Kalzium-Phosphat-Stoffwechsels beruht. Sie ist eine Folge von Vitamin- D - Mangel.

 

Radiusfraktur

Bruch der Speiche des Unterarms, der bei Menschen mit Osteoporose gehäuft vorkommt.

regional

einen Körperbereich betreffend; auf einen Körperbereich begrenzt

reflektieren

zurückwerfen, zurückspiegeln, nachdenken. Meist wird dieser Begriff im Zusammenhang mit den verschiedensten Wellen und Strahlen verwendet. So wird z.B. Licht an einem Spiegel reflektiert und auf diese Weise zum Betrachter des Spiegelbildes zurückgeworfen.

Regionalanästhesie

Auf bestimmte Körperregionen oder -teile begrenzte Betäubung

Rehabilitation

Wiedereingliederung, Massnahmen zur Vorbeugung bei (drohender) bzw. zur Linderung oder Beseitigung von schweren gesundheitlichen oder sozialen Störungen.

Remission

Unter Remission versteht man ein Zurückgehen einer Erkrankung. Es wird zwischen kompletter oder Vollremission und Teilremission unterschieden. Bei der Vollremission ist die Erkrankung mit den üblichen Diagnoseverfahren nicht mehr nachzuweisen, unter der Teilremission (oder partieller Remission) versteht man eine deutliche Besserung des Allgemeinbefindens, es sind aber nicht alle Messwerte oder Untersuchungsbefunde normalisiert.

resorbieren

aufsaugen

Resorption

Aufsaugen, Aufnahme und Durchtritt der Bausteine der Nahrung durch die Darmschleimhaut nach deren Verdauung im Darm.

Risikofaktor

Als Risikofaktor wird ein Einfluss bezeichnet, der mit dem Auftreten einer Erkrankung in engem Zusammenhang beobachtet wird. Im Zusammenhang dieser Information sind Risikofaktoren das z.B. das Alter der Schwangeren und vorausgegangene Schwangerschaften mit Chromosomenstörungen des Kindes. Ein Risikofaktor kann ursächlich mit der Erkrankung / Störung in Beziehung stehen.

Risikopopulation

ist eine Perssonengruppe mit einem definierten ( bestimmten) Erkrankungsrisiko s.a. Inzidenzrate

rheumatoide Arthritis

auch chronische Polyarthritis, ist eine Form der Arthritis ( Gelenkentzündung) mit Schmerzen, Schwellungen,Siefheit und in schweren Fällen mit Gelenkdeformationen. Sie ist eine Autoimmunkrankheit. Dabei wird das körpereigene Gewebe vom eigenen Immunsystem angegriffen. Ist der Knochen betroffen, spricht man von Osteoarthritis

Romberg - Phänomen

starkes Schwanken, bzw. Fallneigung beim Stehen mit geschlossenen Augen und nebeneinander gestellten Füßen bei zerebraler Sörung oder spinalem Hinterstrangsyndrom

    S

Sarkom

bösartige Veränderung des Bindegewebes, dazu zählt auch das Osteosarkom = Knochenkrebs.

Schenkelhalsfraktur

Bruch des Oberschenkelknochens an seinem oberen Ende. Häufiger Bruch bei Osteoporose.

Schmerztherapie

wichtiger Bestandteil der Osteoporose-Behandlung. Denn nur bei ausreichender Schmerzlinderung kann der betroffene sich bewegen und Krankengymnastik ausführen. Bewegung aber ist die Basis für das Eindämmen der Osteoporose. Die Schmerztherapie wird meist mit „nichtsteroidalen Antiphlogistika“ wie z.B. Diclofenac vorgenommen. Bei schweren Schmerzen können Opiate notwendig sein.

Sekundärpävention

siehe Prävention, Sekundäre.

Sekundäre Osteoporose

Osteoporose als Folge einer anderen Grunderkrankung, z.B. Darmerkrankungen, Nierenerkrankungen, Rheuma, Asthma

senile Osteoporose

altersbedingte Osteoporose, die ca. nach dem 75. Lebensjahr beginnt.

Serm

Abkürzung für „Selektiver Estrogen-Rezeptor-Modulator“. Gruppe von Arzneiwirkstoffen zur Vermeidung des Knochenabbaus bei Frauen nach den Wechseljahren. „Estrogen“ ist der englische Ausdruck für „Östrogen“.

sezeniert

gleich abgesondert

Sicherheit

1) Zustand ohne jegliche Gefahr; 2) selbstbewußte Gewandtheit; 3) im Sinne von ganz bestimmt, ohne Zweifel, gewiß.

Sinterung

Wirbelkörper nehmen an Höhe ab, dadurch wird das Körpermaß vermindert.

spinal, spinalis

den Rücken oder das Rückrat betreffend

 

Spongiosa

schwammartige, dünne Bälkchenschicht als inneres Knochengewebe, umhüllt von der sog. substantia compacta. Zwischen den Bälkchen befindet sich Knochenmark.

Sport

( lat./frz./engl.) Wettkampf der zum Vergnügen der Sporttreibenden und/oder zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübt wird

Sportmedizin

med. Fachdisziplin, die sich mit den biologischen Auswirkungen von Körperkultur und Sport auf den Organismus befaßt.

Sporttherapie

therapeutische Anwendung sportlicher Übungen

stark

1) ist jemand mit viel körperlicher Kraft , 2) im Sinne von leistungsfähig 3) im Sinne des Erscheinungsbildes eines Menschen = dick, beleibt, 4) im Sinne von massiv = sehr großen physikalischen Belastungen standhalten können, 5) im zahlenmäßigen Sinn = eine große Menge

Stärke

1) Körperkraft; 2) Durchmessere, Dicke; 3) Macht; 4) Anzahl = Truppenstärke; 5) besonders ausgeprägte Fähigkeit; 6) Umfang, Ausmaß von etwas; 7) Substanz in einigen Pflanzen z.B. Kartoffelstärke ( Kohlehydrat) 

stationär

auf / in einer Krankenhausstation. Zu einer stationären Untersuchung oder Behandlung wird die Patientin / der Patient für ein oder mehrere Tage in das Krankenhaus aufgenommen und bleibt dort - anders als bei ambulanten Maßnahmen - über Nacht.

Steroide

Auch Steroidhormone (Glucocorticoide) Hormone, die in der Nebennierenrinde gebildet werden. Substanzen mit einem bestimmten chemischen Grundgerüst. Oftmals werden mit Steroiden speziell die Kortikosteroide bezeichnet. Zu diesen gehören das körpereigene Cortisol und Kortison, das als Medikament gegen entzündliche und allergische Erkrankungen eingesetzt wird (z.B. Cortisol/ Cortison).

Steroidosteoporose 

gukokortikoid-induzierte Osteoporose, durch Kortisonbehandlung verursachte Osteoporose.

Stretching

oder Dehngymnastik ist eine sehr alte Körperübung. Es gibt ca. 2000 Jahre alte Statuen in Bankok, die Menschen in Positionen von Dehnübungen zeigen. Es verbessert die Beweglichkeit und vergrößert den maximal erreichbaren Gelenkwinkel  Es verbessert weiter das muskuläre Gleichgewicht und verbessert dadurch die Körperhaltung.Weiter wird einem vorzeitigen Leistungsabbau vorgebeugt. (AOK - Wellness von A-Z)

Substitution

Ersatz von körpereigenen Substanzen, z.B. Hormonen

Symptom

Krankheitszeichen

Synthese

Zusammenfügen mehrerer Einzelfaktoren zu einer Einheit

systemisch

ein Organsystem oder den Gesamtorganismus betreffend.

Szintigraphie

Bei diesem Verfahren werden spezielle radioaktive Substanzen in den Körper gespritzt, die sich in bestimmten Gewebearten anreichern. Dann wird die von den Substanzen abgegebene Radioaktivität mit einer besonderen Kamera aufgezeichnet und auf einem Bildschrim und/oder Blatt Papier ausgegeben. Durch die Untersuchung lassen sich Größe, Struktur und (teilweise) Funktion von inneren Organen beurteilen.

    T

Tamoxifen

Wirkstoff eines Medikaments, das die Hormonrezeptoren blockiert.

Tannenbaumphänomen

Seitliche Hautfalten entlang der Wirbelsäule, die durch verlust der Körperlänge entstehen.

Tertiärprävention

siehe Prävention, tertiäre

Testosteron

männliches Geschlechtshormon, das ebenso wie sein weibliches Pendant Östrogen den Knochenaufbau fördert. Testosteron wird bei nachgewiesenem Mangel ebenfalls zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt.

Therapie

Kranken-, Heilbehandlung

Thrombose

Bildung eines Thrombus ( Blutpfropf ) inerhalb eines intakten Blutgefäßes. Ein Thrombus kann wachsen und zur Verstopfung des Blutgefäßes führen. Damit stört er die Blut- und Sauerstoffzufuhr. Wenn sich der Trombus oder Teile davon lösen , durch den Blutkreislauf wandern und in einem Gefäß zu einer völligen Verstopfung führen, spricht man von einer Embolie. Ursache ist eine erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes. Gründe dafür können sein: Fettablagerungen oder Infektionen, aber auch Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Bewegungsmangel.

Toleranz

Im medizinischen Sinne das verminderte Ansprechen auf die Wirkung eines Medikamentes, das eine Dosis-steigerung erforderlich macht, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

Totalendoprothese

Eine Totalendoprothese (TEP) ist ein künstliches Gelenk

Trabekel

Knochenbälkchen im Röhrenknochen. Die Ausrichtung der Knochenbälkchen erfolgt entsprechend den physikalischen Belastungslinien des Knochens.

transdermal

durch die Haut

Transplantation

Verpflanzung von körpereigenen oder körperfremden Geweben bzw. Zellen.

Trauma

Wunde, Verletzung

Tumor

unkontrolliert wachsende Zellwucherungen, die im gesamten Körper auftreten können (gut- oder bösartig, d.h. Benigne oder Maligne)

Trabekel

Knochenbälkchen - bildet die stabile, tragende Struktur des Knochens.

T-Score, der persönliche Risiko-Wert

Der T-Score ist eine Meßgröße bei der Diagnostik der Osteoporose. Der T-Score ist dabei, ebenso wie der Z-Score, ein Wert, der bei einer Knochendichtemessung ( Osteodensitometrie) ermittelt wird. Er gibt an, wie stark bei einer Person die Knochendichte von der Knochendichte junger, gesunder Erwachsener abweicht. Der Wert ist die sogenannte Standardabweichung, also ein Maß aus der Statistik.  

    U

 

Ultraschalluntersuchung

Weit verbreitete Untersuchung zur Beurteilung von Körperorganen. Hierfür werden Schallwellen mit einer sehr hohen Frequenz (Ultraschall) von dem sogenannten Schallkopf in das Körperinnere gerichtet. Die Körper-strukturen reflektieren die Schallwellen unterschiedlich zum Schallkopf zurück und werden auf einem Monitor angezeigt. So können Grösse, Struktur und teils die Funktion von Organen beurteilt werden.

    V

vertebral

zur Wirbelsäule gehörend

 Vitamine

lebensnotwendige, d.h. essentielle organische Verbindungen, die in kleiner bis sehr kleiner Menge funktionell auf verschiedene Weise in den Stoffwechsel eingreifen und vom menschlichen Organismus nicht synthetisiert ( siehe Synthese) werden können. Also mit der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Vitamine, wasserlöslich

 B1; B2; B6;B12;C,H

Vitamine fettlöslich

A; D; E

Vitamin A  = Axerophthol

benötigt der Körper für Knochen, Zähne, Haut, Haare, Augen, Schleimhäute, Nägel, gesunde Körperzellen, Blut, Immunsystem und zur Krebsvorbeugung.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin A:
Grünes, gelbes und rotes Gemüse, Kalbsleber, Aprikosen, Zuckermelonen.

Vitamin B 1 = Thiamin

benötigt der Körper für gute Nerven und geistige Frische, Appetit, Herz, Verdauung, Wundheilung, Kohlenhydratstoffwechsel und Zellenergie.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Thiamin/B1:
Nüsse, Sonnenblumenkerne, Weizenkeime, Kartoffeln, Naturreis, Kleie, Melasse, grüne Erbsen.

Vitamin B 2 =  Ribovlavin, Lactoflavin

benötigt der Körper für Haut, Haare, Nägel, Sehschärfe, Wachstum, Fitness, Zellatmung, Zellenergie, Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Riboflavin/B2:
Milch und Milchprodukte, Fisch, Vollkornprodukte, Salat, dunkles Blattgemüse.

Vitamin B 6 = ist eine Gruppe von Substanzen : Pyridixin, Pyridoxol, Pyridoxal, Pyridoxamin

der Wirkstoff des Vitamin B6 ist Pyridoxalphosphat,

der Körper benötigt es  für das Immunsystem, rote Blutkörperchen, Nerven, Herz- und Muskelleistung, Sehkraft, Haarwuchs, Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin B 6:
Bananen, Sojabohnen und -sprossen, Walnüsse, Müsli, Vollkornprodukten.

Vitamin B 12  = Cobalamin

benötigt der Körper für positive Stressreaktion, Stimmungslage, Lebensfreude und Optimismus, Gehirn und Nervensystem, Wachstum, rote Blutkörperchen, Knochenbau.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Cobalamin/B12:
Fisch, Leber, Eigelb.

Vitamin B Komplex = Gruppe von Vitaminen

dazu gehören die bisher oben angeführten und weiter

 Biotin,

dies benötigt der Körper für Haut, Haare, Fingernägel, Nerven, Blutzuckerspiegel, Muskeln, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Biotin:
Nüsse, Naturreis, Kleie, Hefe, Tomaten, Leber, Eigelb, Soja.

Folsäure 

(wird auch bei David-Häring - Med. Taschenwörterbuch als Vitamin U benannt)

benötigt der Körper für die Blutbildung, Gehirn, Wachstum, Nerven, Appetit, Magen-Darm-Tätigkeit, Haare.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Folsäure:
Spinat, Salat, Weizenkeime, Leber.

Niacin

benötigt der Körper für Hirnstoffwechsel, Stimmungslage, Zellatmung und -energie, Schlaf, Herztätigkeit, Muskeln und Bindegewebe.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Niacin:
Fisch, Geflügel, Leber, Eier, Bierhefe.

Pantothensäure

benötigt der Körper für die Energieproduktion, Vitalität und geistige Frische, Konzentration, Stressabwehr, Vorbeugung vor Entzündungen, Fettabbau, gesunde Haut, Durchblutung, Nerven.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Pantothensäure:
Eigelb, Vollkorngetreide, Leber, Bierhefe.

Vitamin C  = Antiskorbutvitamin

benötigt der Körper für das Immunsystem, Bindegewebe, Blutgefäßwände, Zahnfleisch, feste und glatte Haut, Sehstärke, gesunde Nerven, positive Stimmungslage, Konzentration, Schlaf und zur Stressbewältigung. Hier erhalten Sie Informationen über die besondere Wirkung von Vitamin C auf das Immunsystem. Wird beim Kochen zerstört.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin C:
Sojabohnen, rohes Obst und Gemüse.

Vitamin D ( Gruppe)  = antirachitische Vitamine

auch Calciferol, allgemeine Bezeichnung einer Gruppe verwandter Stoffe, z.B. Ergocalciferol ( auch Vitamin D 2 ) und Cholecalciferol ( auch Vitamin D 3 ), die mehrere lebenswichtige Funkionen im Körper erfüllen. So hilft Vitamin D, das Kalzium- und Phosphatgleichgewicht zu regeln, sowie die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und den Knochen- und Zahnaufbau zu unterstützen. Ein Mangel führt zur Mineralisationsstörung ( beim Kleinkind zu Rachitis, beim Erwachsenen zur Osteiomalzie, ( siehe dort ), Vitamin-D-Umwandlung in schematischer Form: Sonneneinstrahlung>Cholecalciferol ( = Vitamin D 3 ) in der Haut > Umbau in der Leber > 25-Hydroxycholecalciferol> Umbau in der Niere> 1,25-Dihydroxycholecalciferol ( = Vitamin D-Hormon = aktives Vitamin D = 1,25-Vitamin D 3 )

benötigt der Körper für kräftige Zähne, Knochenbau, gute Nerven, Optimismus, Entspannung und Immunsystem.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin D:
Fisch, Milch, Vollkorngetreide.

Vitamin D-Metabolite,aktivierte

Darunter versteht man Abkömmlinge von Vitamin D, die den Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen und daher zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt werden - vor allem dann, wenn die Osteoporose durch Kortison-einnahme entstanden ist.

Vitamin E = Tocoferole

benötigt der Körper für gesundes Blut, Blutgerinnung, Durchblutung, gesunde Augen, Vorbeugung vor Arteriosklerose und Entzündungen, Alterungsprozesse.

Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin E:
Nüsse, Butter, Vollkorngetreide, Sonnenblumen- und Sojaöl.

Vitamin F = essentielle Fettsäuren

Polyenfettsäuren= ungesättigte Fettsäuren die in der pflanzlichen natur auftretenund im menschlichen Körper nicht synthetisiert ( siehe Synthese) werden können, wie z.B. Arachidonsäure, Linolsäure

Vitamin H

siehe Biotin unter Vitamin B Komplex

Vitamin K = Phyllochinon = Koagulationshormon

ist fettlöslich und wird vom Körper für gesunde Zähne, Knochenbildung, Blutgerinnung, Wundheilung und Vitalität benötigt.

Es ist sehr Hitze- und Sauerstoffbeständig wird aber rasch bei Lichteinwirkung zerstört.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin K:
Grünes Blattgemüse, Salat, Milch, Joghurt, Fleisch.

Vitamin P  Gruppe

siehe Flavonoide

 Vertebrale Fraktur

Wirbelkörpereinbruch

    W

Wachstumshormon

Somatotropin, ein Eiweßmolekül, das in den Zellen des Hypophysenvorlappens gebildet wird, ist essentiell für das Längenwachstum, stimuliert die Eiweißsynthese

Wechseljahre

sihe Klimakterium

    X

 

    Y

 

    Z

Zerealien

(Cerealien) Sammelname für alle Getreidearten

zerebral

das Großhirn betreffend

 

Zyklus

auch weiblicher Zyklus, Menstruationszyklus. Der Begriff Zyklus beschreibt die monatlich wiederkehrenden Veränderungen an den Eierstöcken und der Gebärmutterschleimhaut bei der geschlechtsreifen, nicht schwangeren Frau mit einem wechselnden Gehalt weiblicher Hormone (Östrogen, Gestagen) im Blut.

Zytostatika

von zyto - Zelle und stase - stehen, anhalten, das Zellwachstum anhaltende Medikamente

Springe zum Buchstaben:
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